PRGF-Therapie (Eigenblut-Behandlung)
Beschleunigte Wundheilung mit körpereigenen Wachstumsfaktoren
Die Spreewaldpraxis in Lübben nutzt die PRGF-Endoret®-Technologie für eine schnellere und komplikationsärmere Wundheilung nach chirurgischen Eingriffen. Das Verfahren basiert zu 100 % auf Ihrem eigenen Blut.
Unser Körper besitzt erstaunliche Selbstheilungskräfte: Er sendet bei Verletzungen sofort spezielle Proteine (Wachstumsfaktoren) aus dem Blut an die betroffene Stelle, um Gewebe zu reparieren.
Diesen natürlichen Mechanismus machen wir uns zunutze – aber in hochkonzentrierter Form. Mit der PRGF-Endoret®-Technologie(Plasma Rich in Growth Factors) gewinnen wir aus Ihrem eigenen Blut ein Plasma, das besonders reich an diesen Wachstumsfaktoren ist.
Wie funktioniert die PRGF-Eigenblut-Therapie?
Das Verfahren ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten:
- Entnahme: Vor dem Eingriff entnehmen wir Ihnen eine kleine Menge venöses Blut (ähnlich wie bei einer Routine-Blutabnahme).
- Aufbereitung: In einer speziellen Zentrifuge wird das Blut getrennt. Wir isolieren das Plasma, das die wertvollen Blutplättchen und Wachstumsfaktoren enthält.
- Anwendung: Das aktivierte Plasma verwandelt sich in eine gelartige Membran – ein „biologisches Pflaster". Dieses legen wir direkt in die Wunde oder mischen es mit Knochenersatzmaterial.
Welche Vorteile hat die PRGF-Therapie?
- Beschleunigte Heilung: Wunden schließen sich erfahrungsgemäß deutlich schneller.
- Weniger Beschwerden: Schwellungen und Wundschmerzen nach dem Eingriff werden spürbar reduziert.
- Besserer Knochen: Das Plasma regt die Neubildung von Knochen und Weichgewebe aktiv an – ideal als Vorbereitung für Implantate.
- Schutz vor Infektionen: Das Plasmagel unterstützt einen bakteriendichten Wundverschluss.
- Keine Abstoßungsreaktionen: Es handelt sich zu 100 % um körpereigenes Material.
Für wen ist die Eigenblut-Therapie besonders geeignet?
Besonders wertvoll ist die PRGF-Methode für Patienten, deren Wundheilung naturgemäß etwas langsamer verläuft:
- Diabetiker
- Raucher
- Patienten, die Blutverdünner einnehmen
- Ältere Patienten mit eingeschränkter Regenerationsfähigkeit

