Weichgewebschirurgie

Weichgewebschirurgie

Ästhetische Zahnfleischkorrektur (Rezessionsdeckung)

Die Spreewaldpraxis in Lübben behandelt Zahnfleischrückgang mikrochirurgisch. Freiliegende Zahnhälse werden mit körpereigenem Gewebe gedeckt – für weniger Empfindlichkeit und ein harmonisches Lächeln.

Wenn das Zahnfleisch zurückgeht, wirken die Zähne oft optisch länger, als sie eigentlich sind. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, das das Lächeln stört. Viel wichtiger ist der medizinische Aspekt: Die freiliegenden Zahnhälse sind ungeschützt. Das führt oft zu unangenehmer Heiß-Kalt-Empfindlichkeit und erhöht das Risiko für Wurzelkaries drastisch.

Die Ursachen sind vielfältig – von Entzündungen (Parodontitis) bis hin zu jahrelangem, zu festem Zähneputzen („Schrubben").

Wie funktioniert die Rezessionsdeckung?

Verlorenes Zahnfleisch lässt sich heute wiederherstellen. Mit modernsten mikrochirurgischen Methoden decken wir freiliegende Zahnhälse und gewinnen die harmonische „Rot-Weiß-Ästhetik" Ihres Lächelns zurück.

Dabei nutzen wir körpereigenes Gewebe. In einem kleinen, minimalinvasiven Eingriff entnehmen wir meist etwas Bindegewebe aus dem Gaumenbereich. Dieses dient als natürliches „Pflaster", um die freiliegenden Stellen aufzupolstern und zu verdicken. Das Ergebnis sieht nicht nur natürlich aus, sondern schützt den Zahn dauerhaft.

Warum ist Weichgewebschirurgie auch bei Implantaten wichtig?

Was für natürliche Zähne gilt, ist für den langfristigen Erhalt von Implantaten entscheidend. Ein festes, gesundes Zahnfleisch bildet eine Barriere gegen Bakterien. Deshalb optimieren wir im Rahmen der Weichgewebschirurgie oft auch das Gewebe um Implantate herum – einer der wichtigsten Faktoren, um Entzündungen (Periimplantitis) zu vermeiden und den Implantaterfolg dauerhaft zu sichern.